Phobien

Phobien, Praxis Ralf Baumhöfer, Psychotherapie

Psychotherapie / Verhaltenstherapie bei Phobien in der Region Geseke, Salzkotten, Paderborn.

 

Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Störungen, bei der Angst überwiegend durch eindeutig definierte, eigentlich ungefährliche Situationen, oder Objekte hervorgerufen wird.

 

In der Folge werden diese Situationen typischerweise vermieden, oder mit Furcht ertragen und erscheinen den Patienten als „nicht zu bewältigen".

 

Sie werden unterteilt in:

  • Agoraphobie,
  • soziale Phobien,
  • spezifische Phobien

 

Wie entstehen Angststörungen und wie werden sie aufrechterhalten?


Im Überblick:

Sowohl Agoraphobien als auch Panikstörungen
können verschiedene Ursachen haben.

 

Zumeist sind verschiedene Faktoren (wie einzelne „Mosaiksteine“) daran beteiligt,
dass eine Angststörung entstanden ist.

 

Dies sind genetische Faktoren und eine gestörte Balance von Hirnbotenstoffen, aber
vor allem auch ungünstige Lernerfahrungen (meist schon im Kindes- und Jugendalter) und bestimmte Persönlichkeitsmerkmale.

 


Psychologische Faktoren:


Noch entscheidender für das Entstehen und die Aufrechterhaltung einer Agoraphobie oder Panikstörung sind bestimmte Lernerfahrungen, die Menschen mit Angststörungen gemacht haben, sowie einige charakteristische Persönlichkeitsfaktoren.


Im Hintergrund der Angststörung stehen häufig verschiedene ungünstige Erfahrungen bereits im Kindes- und Jugendalter. Diese Erfahrungen haben dann den „Boden“ einer späteren Angsterkrankung bereitet, den Menschen quasi „empfänglich“ für das Entstehen einer Angststörung gemacht.


Charakteristisch für Menschen mit Angststörungen ist ein überbehütend- beschützender Erziehungsstil der Eltern.

 

Dieser Erziehungsstil kann dann später bei dem Betroffenen zu der (möglicherweise noch wenig bewussten) Überzeugung, dass die Welt „ein gefährlicher Ort ist, vor dem man sich schützen muss“ beigetragen haben.

 

Häufig zeigten auch die Bezugspersonen ängstliches Verhalten (oder litten tatsächlich an einer Angststörung).

Kinder lernen dann oft „am Modell“, so dass sich auch bei ihnen eine Angststörung entwickeln kann.
 

Persönlichkeitseigenschaften, welche häufig auftreten, sind Vorsicht und Misstrauen, Perfektionismus, aber auch die Neigung zu generalisierendem und katastrophisierenden Denken.


Wie viele andere psychische Störungen wird auch eine spätere
Angststörung durch ein niedriges Selbstwertgefühl begünstigt.


Möglicherweise hat auch eine stark angstauslösende (oder sogar traumatisierende)
Situation die Angststörung ausgelöst.

 

Bei der Agoraphobie mit Panikstörung tritt zu den beschriebenen Panikattacken die Angst vor Orten oder Situationen hinzu, an denen bei Auftreten einer Panikattacke eine Flucht nur schwer möglich wäre, oder peinliches Aufsehen erregen würde.

 

Am häufigsten treten Angstanfälle in Menschenmengen, öffentlichen Verkehrsmitteln, oder in engen Räumen auf.

 

Angst vor dem Alleinsein ist ebenfalls häufig, die Betroffenen benötigen immer jemanden an ihrer Seite, für den Fall das eine "Katastrophe" eintritt. Die Anwesenheit einer Begleitperson reduziert die Angst für den Moment.

 

Den verschiedenen Arten von Situationen ist gemeinsam, dass in jeder
von ihnen ein schnelles Zurückkehren an einen sicheren Ort (ein
Zuhause) nicht ohne Weiteres möglich ist.


Eine Agoraphobie kann "mit und ohne" begleitende Panikstörung vorliegen.


Liegt eine Agoraphobie mit Panikstörung vor, dann steigert
sich die Angst in der Mehrzahl der entsprechenden Situationen bis
zur Panik.


Die Angst, die in diesen Situationen auftritt, äußert sich auf verschiedenen
Ebenen und tritt sowohl in den Gedanken, den Gefühlen, den
Körperreaktionen und dem Verhalten auf.


Auch können in den Angstsituationen Gefühle der Unwirklichkeit
und der Entfremdung (die Umgebung erscheint „weit weg“, „wie im
Film“, man selber „nicht wirklich hier“) auftreten.

 

 

Bei der sozialen Phobie herrsch die Angst im Mittelpunkt zu stehen vor.

Die Patienten haben Angst vor Aufmerksamkeit und meiden Situationen in denen sie im Mittelpunkt stehen.

 

Sie haben Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit, Vorgesetzen, oder jemanden anzusprechen.

Sie fürchten sich grundsätzlich peinlich und unangemessen zu verhalten, großen Leidendruck bei negativer Bewertung macht die Situation unerträglich.

 

Die Störung beginnt sehr früh und wird oftmals von Lehrern/Pädagogen nicht erkannt, was den Schulbesuch teilweise unerträglich macht.

 

Eine spezifische Phobie beschränkt sich auf einzelne Situationen, die sich meistens auf Gegebenheiten in der Natur beziehen.

Z.B. Höhenangst, Flugangst,Angst vor Spinnen, Blut...usw.

 

 

 

 

 

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© Heilpraktiker für Psychotherapie Ralf Baumhöfer

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